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Cannabis Outdoor Saisonkalender 2026 – Monat für Monat

Dieser Kalender führt durch die komplette Outdoor-Anbausaison 2026 in Deutschland – von der Vorbereitung im Winter über die Keimung im Frühling bis zur Ernte im Herbst. Er ergänzt den Outdoor-Anbau-Artikel um eine zeitliche Perspektive und hilft bei der Planung.

Stand: 2026-05-31 | Geprüft & Quellen korrigiert

Outdoor-Anbau – Grundlagen & TechnikBalkon & TerrasseKeimung & AnzuchtRechtliche Grundlagen (CanG/KCanG)

Vorbemerkung: Das Anbaujahr im Überblick

Die Outdoor-Saison in Deutschland (Klimazone 7a/7b) dauert je nach Witterung von Mitte Mai bis Oktober. Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick:

Monat Photoperiodisch Autoflowering
Januar–Februar Planung & Vorbereitung Planung & Vorbereitung
März Vorkultur Indoor (Licht)
April Vorkultur / Abhärtung Aussaat (frühe Welle)
Mai Auspflanzen nach Eisheiligen Aussaat / Umtopfen
Juni Vegetatives Wachstum Vegetativ / frühe Blüte
Juli Blütebeginn (ab ca. 20.7.) Ernte (erste Welle) + Zweite Aussaat
August Blütephase Zweite Blüte / Ernte
September Reife & Schimmelschutz Zweite Ernte
Oktober Ernte (spätestens bei Frost)

Monat für Monat: To-dos & Tipps

Januar – Planung & Einkauf

Der Winter ist die Zeit der Vorbereitung. Wer im Januar plant, hat im Mai keine bösen Überraschungen.

Checkliste: * Sortenwahl treffen: Für deutsches Klima eignen sich besonders frühblühende photoperiodische Sorten (Blütezeit 7–8 Wochen) oder Autoflowering-Genetiken. Empfehlenswerte Züchter für deutsche Breiten: Dutch Passion, Sensi Seeds, Mephisto Genetics, Royal Queen Seeds, Barneys Farm * Samen bestellen: Lieferzeiten von 3–10 Tagen einplanen. Achtung: Samenbestellungen aus dem EU-Ausland sind legal (Zollkontrollen möglich, aber Samen für den Eigenanbau sind gemäß KCanG erlaubt) * Equipment-Check: Prüfe, ob du folgendes benötigst: Anzuchttöpfe (0,5–1 L), Anzuchterde, Heizmatte, LED-Lampe für Vorkultur (100–200 μmol/m²/s), Töpfe 15–40 L für Endaufstellung, Sichtschutzmatten, Pflanzenschutznetze * Standortanalyse: Notiere Sonnenverlauf und Windverhältnisse auf deinem Balkon oder im Garten. Praxistipp: Mit einer Smartphone-App (Luxmeter) die Sonnenstunden messen * Grow-Tagebuch anlegen: Vorlage Grow-Tagebuch ausdrucken oder digital vorbereiten

Quelle: Hanf Magazin – Outdoor Cannabis Anbau 2026: Der Jahresguide

Februar – Erde, Töpfe & Zubehör

Checkliste: * Erde besorgen: Hochwertige Bio-Erde (torffrei) rechtzeitig kaufen – Gärtnereien haben im Februar noch volle Lager. Empfehlungen: Sonnenerde Hanferde, Canna Terra Professional, Plagron Batmix, Biobizz Light-Mix * Mykorrhiza-Inokulum besorgen: Mykorrhiza-Pilze (z. B. Rhizophagus irregularis) rechtzeitig bestellen – sie verbessern die Nährstoffaufnahme und Trockenstresstoleranz * Töpfe bereitstellen: Für photoperiodische Sorten: mindestens 15 L, empfohlen 20–40 L pro Pflanze. Für Autoflowering: 10–15 L. Stofftöpfe (Smart Pots) oder Air-Pots sind ideal für Outdoor * Windschutz planen: Bambusstäbe, Pflanzenstützen und Windschutznetze bereitlegen → Tipps zum Windschutz * Sichtschutz vorbereiten: Falls nötig: Sichtschutzmatten aus Bambus oder Schilf besorgen * Dünger planen: Organischen Dünger (z. B. BioBizz, Hesi, Plagron) oder Langzeitdünger (z. B. Hanfdünger-Pellets) einkaufen → Nährstoff-Guide

März – Vorkultur Indoor (nur photoperiodisch)

Mitte bis Ende März ist der ideale Zeitpunkt, um photoperiodische Sorten indoor vorzuziehen.

Ablauf: 1. Keimung: Samen 24 h in Leitungswasser (22–25 °C) einweichen, dann in feuchtes Küchenpapier → sobald Wurzel 1–2 cm: in Anzuchttopf mit leichter Anzuchterde setzen 2. Aufzucht (Indoor): 18/6-Lichtzyklus mit 100–200 μmol/m²/s (sparsame LED-Lampe reicht). Temperatur: 22–26 °C, RH 60–70 % 3. Gießen: Anzucht-Erde feucht, aber nicht nass halten. Am besten mit Sprühflasche 4. Nach 2–3 Wochen: Pflanze in 1–2 L-Topf umtopfen, sobald die ersten richtigen Blätter erscheinen

→ Siehe auch: Keimung & Anzucht – detaillierte Anleitung

Autoflowering: Wer Autoflowering anbaut, kann ab Ende März bereits die erste Aussaat für einen frühen Start (Ernte Juni/Juli) in Innenräumen vorziehen. Alternativ wartet man bis April/Mai mit der Direktsaat.

Praxistipp: Ein Fensterbrett mit Südausrichtung allein reicht im März meist nicht – die Tage sind zu kurz und die Lichtintensität zu gering. Eine kleine LED-Lampe (20–40 W) verhindert das Vergeilen der Sämlinge.

April – Vorkultur & Abhärtung

Anfang April: Letzte Chance für die Vorkultur photoperiodischer Sorten (wer noch nicht gestartet hat, sollte dies jetzt tun).

Ab Mitte April (bei frostfreiem Wetter): * Abhärtungsphase („Hardening Off“): Die Pflanzen täglich 1–2 Stunden ins Freie stellen (geschützt vor Wind und direkter Sonne). Zeit langsam steigern (jeden Tag +1 Stunde). Dauer: 7–14 Tage * Wichtig: Erst ab Nachttemperaturen über 10 °C starten. Bei Frostgefahr (Aprilschauer) zurück ins Haus holen

Autoflowering Direktsaat (ab Mitte April): * Bei stabilen Temperaturen (>12 °C nachts) können Autoflowering-Samen direkt ins Endsubstrat gesät werden * Vorteil: Kein Umtopfen, kein Verpflanzungsschock * Nachteil: Etwas geringere Keimrate als bei kontrollierter Vorkultur

Schädlingsprävention: * Erste Nützlinge (Marienkäfer, Florfliegen) können ab Ende April im Garten ausgesetzt werden → Nützlinge im Anbau

Quelle: Dutch Passion – Cannabis-Anbaukalender Nordeuropa 2026

Mai – Auspflanzen ins Freie!

Der wichtigste Monat des Jahres: Nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ist die Frostgefahr in Deutschland gebannt, und die Pflanzen können endlich ins Freie.

Checkliste: * Auspflanztermin: Nach den Eisheiligen (11.–15. Mai) – also ab ca. 16. Mai. Bei Kälteeinbrüchen bis Ende Mai warten * Endtopf oder Beet: In den Endtopf (15–40 L) oder ins vorbereitete Gartenbeet setzen. Mykorrhiza-Pulver direkt an die Wurzeln geben * Standort: Sonnigster Platz (mindestens 6 h direktes Sonnenlicht) * Schutz: Bei kühlen Nächten (<12 °C) die Pflanzen mit einem Vlies abdecken oder über Nacht reinnnehmen * Bewässerung: In der ersten Woche regelmäßig gießen, bis die Pflanze angewurzelt ist

Training für photoperiodische Sorten: * Topping: Nach dem 4. Nodius (Blattachsel) den Haupttrieb kappen → fördert buschigen Wuchs * LST (Low Stress Training): Seitentriebe vorsichtig nach außen biegen und fixieren → Trainingsmethoden im Detail

Autoflowering: * Ab Mitte Mai: Zweite Aussaat-Welle für Autoflowering (Ernte August/September) * Autoflowering NICHT toppen – sie erholen sich nicht ausreichend vom Stress

Begleitpflanzen setzen: * Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um Begleitpflanzen wie Basilikum, Ringelblume, Lavendel oder Tagetes rund um die Cannabis-Pflanzen zu setzen → Begleitpflanzen-Guide

Juni – Vegetatives Wachstum

Der Juni ist der Wachstumsmonat schlechthin: Lange Tage (16–17 Stunden Tageslicht) und warme Temperaturen lassen die Pflanzen in die Höhe schießen.

Checkliste: * Gießen: Bei Hitze (>28 °C) täglich, am besten morgens. Regenwasser sammeln wenn möglich → Bewässerungs-Guide * Dünger (vegetativ): Organischen stickstoffbetonten Dünger geben (z. B. BioBizz Grow, Hesi TNT). Alle 7–10 Tage → Nährstoffe * Training fortsetzen: LST, Entblättern (Entfernen großer Fächerblätter für mehr Lichtdurchflutung) * Schädlinge kontrollieren: Alle 3–5 Tage Blattunterseiten auf Läuse, Spinnmilben, Thripse prüfen * Krankheiten: Bei Regenperioden die Pflanzen auf Mehltau und Fäulnis kontrollieren

Autoflowering: * Erste Autoflowering-Ernte (je nach Aussaattermin Ende März/April) – ab Juni möglich * Tipp: Autoflowering am besten früh morgens ernten, wenn die Harzproduktion am höchsten ist

Praxistipp: Ein Mulchen der Topf- oder Beetoberfläche mit Stroh oder Hanfhäcksel hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt vor Austrocknung an heißen Tagen → Bewässerungstipps

Juli – Blütebeginn & erste Autoflowering-Ernte

Photoperiodische Sorten: * Blütebeginn: Ab ca. 20. Juli (wenn die Tage kürzer als 14,5 Stunden werden) beginnt die Blütephase * Dünger umstellen: Von Grow- auf Bloom-Dünger (mehr Phosphor & Kalium, weniger Stickstoff) * Geruchsmanagement: Mit Blütebeginn fängt Cannabis an zu riechen – Begleitpflanzen (Lavendel, Rosmarin) helfen, den Geruch zu überdecken → Tipps zur Geruchsreduzierung * Diskretion: Sichtschutz jetzt nochmal prüfen

Autoflowering: * Erste Haupternte: Die im April/Mai gesäten Autoflowers werden im Juli erntereif * Trocknung einplanen: Trocknungsraum vorbereiten (dunkel, 18–22 °C, 55–65 % RH)

Achtung Hitzewelle: * Bei Temperaturen >30 °C: Pflanzen leicht schattieren oder in den Halbschatten stellen * Morgens gießen, nie in der Mittagshitze * Luftfeuchtigkeit erhöhen (Wasserschalen aufstellen)

Quelle: Hanf Magazin – Jahresguide 2026

August – Hauptblüte

Der kritischste Monat: Die Blüten (Buds) entwickeln sich jetzt sichtbar, die Trichom-Produktion läuft auf Hochtouren – und Schimmel ist die größte Gefahr.

Checkliste: * Bewässerung: Blütephase = viel Wasser. An heißen Tagen 3–6 L pro 15-L-Topf. Morgens gießen, nie abends (Schimmelgefahr!) * Dünger (Blüte): Alle 7–10 Tage Bloom-Dünger (z. B. BioBizz Bloom + Top Max). Keine Überdüngung – Blattverbrennungen vermeiden * Schimmelschutz:

  • Nach Regen: Pflanzen gut schütteln, damit Wasser von den Blüten tropft
  • Bei Dauerregen: Pflanze unterstellen oder mit Plane schützen
  • Luftzirkulation: Bei dichtem Blattwerk einzelne große Blätter entfernen
  • Tägliche Kontrolle: Braune Stellen, welke Blätter oder Schimmel sofort entfernen

* Trichome beobachten: Ab August mit einer Lupe (60×) die Trichome kontrollieren → Erntezeitpunkt bestimmen

Zweite Autoflowering-Welle: * Die im Mai/Juni gesäten Autoflowers werden im August erntereif * Tipp: Bei hoher Luftfeuchtigkeit (>70 %) Autoflowering früher ernten – Qualität vor Quantität

Schädlingsalarm: * Raupenbefall: Besonders im August legen Schmetterlinge (Kohlweißling, Eulenfalter) Eier in die Blüten → regelmäßig kontrollieren, Raupen von Hand absammeln * Spinnmilben: Bei Trockenheit und Hitze – Luftfeuchte über 50 % halten beugt vor * Botrytis (Grauschimmel): Tödlich für Blüten – befallene Stellen sofort herausschneiden

→ Siehe auch: Schädlinge & Krankheiten

September – Reife & Ernte (photoperiodisch)

Im September erreichen die photoperiodischen Pflanzen ihre endgültige Reife. Gleichzeitig steigt die Schimmelgefahr durch kühle Nächte und Herbstregen.

Frühblüher (Blütezeit 7–8 Wochen): * Ernte ab Anfang bis Mitte September möglich * Trichome: Milchig-weiß mit ersten bernsteinfarbenen Trichomen

Spätblüher (Blütezeit 9–11 Wochen): * Reifen bis Ende September / Anfang Oktober * Achtung bei Regenperioden: Pflanze nachts unterstellen oder mit Zeltplane schützen * Tipp: Leichtes Schattiernetz (30 %) schützt vor Starkregen und lässt Licht durch

Checkliste Ernte: * Trocknungsraum vorbereiten: Dunkel, 18–22 °C, 55–65 % RH, gute Luftzirkulation * Equipment bereitlegen: Astschere, Handschuhe, Wäscheleinen / Trocknungsnetze, Einmachgläser fürs Curen * Erntezeitpunkt bestimmen: Trichome zu 70–90 % milchig, 10–30 % bernsteinfarben = Peak → Woran erkenne ich den perfekten Erntezeitpunkt?

Notfallplan bei Dauerregen: * Wenn die Prognose für die nächsten 10 Tage durchgehend Regen zeigt: Pflanze besser eine Woche zu früh ernten als die gesamte Ernte durch Budrot (Botrytis) zu verlieren * Auch unreife Blüten lassen sich zu Extraktionen (Butter, Öl) verarbeiten → Edibles

→ Siehe auch: Ernten, Trocknen & Lagern – Komplettguide

Oktober – Ernte & Abschluss

Letzter Erntemonat. Spätestens beim ersten Nachtfrost (meist Mitte bis Ende Oktober in Deutschland) muss die Ernte eingefahren sein.

Checkliste: * Frostwarnung beachten: Wenn Nachtfrost angesagt ist (>−1 °C) – sofort die ganze Pflanze ernten, auch wenn die Trichome noch nicht optimal sind * Restpflanzen entfernen: Nach der letzten Ernte alte Pflanzenstängel und -wurzeln entfernen. Erde kompostieren oder für nächstes Jahr wiederbeleben * Geräte winterfest machen: Töpfe reinigen und trocken lagern. Automatische Bewässerungssysteme entleeren und frostsicher lagern * Curing fortsetzen: Die geernteten Blüten in Gläsern curen (täglich lüften in Woche 1–2, dann 1× pro Woche). Nach 4–6 Wochen optimales Aroma

Nachbereitung für die nächste Saison: * Grow-Tagebuch auswerten: Was hat gut funktioniert? Welche Sorte war am geeignetsten? Welche Schädlinge traten auf? * Erde wiederverwenden: Gebrauchte Erde mit Kompost, Wurmhumus und Mykorrhiza wiederbeleben → Komposttee (AACT) * Samen für nächstes Jahr: Einlagern im Kühlschrank (4–8 °C, 30–40 % RH, luftdichtes Glas + Silicagel) → Samen-Lagerung

Detaillierte Kalender-Tabelle

Monat Photoperiodisch Autoflowering To-do Besondere Gefahren
Jan Planung Planung Sortenwahl, Equipment-Check
Feb Planung, Erde kaufen Erde kaufen Erden, Töpfe, Dünger besorgen
Mär Vorkultur Indoor Frühe Aussaat (Indoor) Keimung starten, Licht 18/6 Vergeilung bei wenig Licht
Apr Vorkultur, Abhärtung Aussaat + Vorkultur Abhärten, erste Autoflowers säen Frost, Aprilschauer
Mai Auspflanzen Direktsaat / Auspflanzen Nach Eisheiligen raus, Topping Spätfrost, Windbruch
Jun Veg.-Wachstum Vegetativ / frühe Blüte Gießen, düngen, trainieren Trockenheit, Läuse
Jul Blütebeginn (ab 20.7.) Erste Ernte Dünger umstellen, Autoflowers ernten Hitzewelle >30 °C
Aug Hauptblüte Zweite Autoflower-Welle Trichome kontrollieren, Schimmelschutz Botrytis, Raupen
Sep Reife + Ernte Zweite Autoflower-Ernte Erntezeitpunkt bestimmen Regen, Schimmel
Okt Letzte Ernte / Abschluss Frostschutz, Einlagern, Curen Nachtfrost
Nov–Dez Winterpause Equipment reinigen, Pläne schmieden

Sortenempfehlungen für Deutschland

Für Einsteiger (robust, schimmelresistent, zuverlässig):

Sorte Typ Blütezeit Schimmelresistenz Ertrag
Northern Lights Photoperiodisch (Indica) 7–8 Wochen ★★★★★ 400–600 g/m²
Critical Mass Photoperiodisch (Indica) 7–8 Wochen ★★★★☆ 500–700 g/m²
Blueberry Photoperiodisch (Indica) 8–9 Wochen ★★★★☆ 350–500 g/m²
Auto Northern Lights Autoflowering 9–10 Wochen ★★★★☆ 50–120 g/Pflanze
Auto Critical Autoflowering 9–10 Wochen ★★★★☆ 60–130 g/Pflanze
Lowryder / Zwergsorten Autoflowering 8–10 Wochen ★★★★☆ 20–50 g/Pflanze

Für Fortgeschrittene (aromatisch, hohe Qualität):

Sorte Typ Blütezeit Besonderheit
Super Lemon Haze Photoperiodisch (Sativa-dominant) 9–10 Wochen Zitrusaroma, hoher THC-Gehalt, aber lange Blüte
Amnesia Haze Photoperiodisch (Sativa) 10–12 Wochen Nur für milde Lagen geeignet – sehr lange Blüte
White Widow Photoperiodisch (Hybrid) 8–9 Wochen Bewährt, Harzproduktion, robust
Gorilla Glue #4 Photoperiodisch (Hybrid) 8–10 Wochen Klebrig, potent, aber anfällig für Schimmel
Auto Skywalker Haze Autoflowering 10–12 Wochen Hohe Qualität, aber längere Autoflower-Zeit

Wichtig: Achte bei der Sortenwahl auf die Blütezeit – in deutschen Breiten sind Sorten mit 7–9 Wochen Blütezeit ideal. Alles über 10 Wochen wird in normalen Jahren knapp mit der Ernte vor dem Frost.

Autoflowering vs. Photoperiodisch – Vor- und Nachteile für OutdoorSortendatenbank – Übersicht einzelner Sorten

Lagerung der Ernte & Vorsorge für nächstes Jahr

Trocknung: 7–14 Tage bei 18–22 °C und 55–65 % RH. Ganze Pflanze oder Haupttriebe kopfüber aufhängen. → Trocknungsanleitung

Curing (Fermentation): In luftdichten Einmachgläsern. Woche 1: täglich 1× öffnen für 10 Minuten. Woche 2–4: alle 2–3 Tage. Nach 4–6 Wochen optimales Aroma.

Samen fürs nächste Jahr: Cannabis-Samen sind bei korrekter Lagerung 3–5 Jahre keimfähig. In luftdichtem Glas + Silicagel im Kühlschrank (4–8 °C) bei 30–40 % Luftfeuchte. → Mehr zur Samen-Lagerung

Gärtagebuch-Auswertung: * Notiere: Sorte, Keimrate, Wetterverlauf, Erntegewicht, aufgetretene Probleme * Diese Aufzeichnungen helfen, die Planung für die nächste Saison zu optimieren

Quellenverzeichnis

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